Forstrock
Oase der politischen Bildung

Programm – Workshops, Infostände u. a.

Hier lest ihr – in alphabetischer Reihenfolge – was es in 2019 auf dem Festivalgelände zu entdecken geben wird. Die Workshops finden alle am Samstag nach dem Frühstück und vor Beginn des Bühnenprogramms statt.

Amadeu-Antonio-Stiftung

Infostand und Workshops

Workshop I: „Stadt, Land, Volk“? Rechtsextreme Siedlungsbestrebungen im ländlichen Raum

Der ländliche Raum hat im Weltbild und der Strategie von Rechtsextremen einen hohen Stellenwert. Was kann die Zivilgesellschaft tun, um rechtsextremen Siedlungsbewegungen entgegenzusteuern? Wie können wir mit Rechtsextremen in unserem Alltag in Bildungseinrichtungen, Berufsumfeld oder unmittelbarer Nachbarschaft umgehen.

Workshop II: „Offene Projektberatung der Amadeu Antonio Stiftung“

Der Workshop soll interessierten Initiativen/Vereinen/Aktivist*innen die Möglichkeit bieten, sich mit der Amadeu Antonio Stiftung sowie mit Gleichgesinnten über Projektideen, Konzepte und Fördermöglichkeiten auszutauschen. Wir wollen einen Raum bieten, um zu reflektieren, wo Handlungsbedarfe sind, welche Zielgruppen und Milieus erreicht werden oder in Zukunft erreicht werden sollten. Vor allem aber wollen wir uns darüber austauschen, welche Strategien und Formate funktionieren und welche „good practice“-Beispiele es gibt. Im Rahmen dieses kollegialen Austauschs  sollen zivilgesellschaftliche Akteur*innen in ihrem Engagement gegen rechtsextreme Ideologie und Formen von Diskriminierung ermutigt und bestärkt werden.

Anfachen Award

Zum dritten Mal rief der Anfachen Award internationale Künstlerinnen und Künstler dazu auf, sich mit einem gesellschaftlichen Thema zu beschäftigen. 565 Einreichungen aus 28 Ländern haben sich dieses Jahr dem Thema „Wohnen“ gewidmet. Eine hochkarätig besetzte, internationale Jury hat daraus die 25 Gewinnermotive gekürt. Zu den Siegern gehören u.a. 
Christof Gassner und der Chinese Qiang Wei sowie dieses Mal gleich vier Hamburger: Jul Gordon, Marc Lehmann, Finn Reduhn und Stephanie Wunderlich.

Schirmherr Klaus Staeck, in Deutschland wie kaum ein zweiter bekannt für politische Plakatkunst, sieht im Anfachen Award eine logische Fortsetzung seiner Arbeit: „Würden Sie dieser Frau ein Zimmer vermieten?“, stand auf seinem ersten, an Nürnberger Litfaßsäulen präsentierten Plakat. Zu sehen war die Mutter von Albrecht Dürer, dem parallel dazu eine große Ausstellung in der Stadt gewidmet war. „Ich wollte testen, ob die Leute so was wahrnehmen, in der Öffentlichkeit … ein Plakat, das nicht für ein Produkt wirbt, für keine Veranstaltung, sondern nur eine wichtige Frage stellt – zum Thema Mieten. Leider, muss man sagen, ist das Thema heute genauso aktuell, wie 1971.“ (Klaus Staeck, Interview 2018)

Die Siegerplakate des Anfachen Award hingen drei Wochen in Hamburg und werden dann auf die Reise in internationale Metropolen gehen, um auch dort das offene und öffentliche Nachdenken über Wohn- und Lebenssituationen anzuregen. Und sie sind auch im Rahmen des Festivals Jamel rockt den Förster zu sehen.

Betriebliches Beratungsteam

Workshop „Wenn Nazis Bücher lesen und schreiben …“

In der Berichterstattung über die extreme Rechte in Deutschland fällt seit einigen Jahren immer wieder der Begriff der „Neuen Rechten“. Untrennbar von diesem Begriff erscheinen Personen wie Götz Kubitschek, einer der Gründer des Instituts für Staatspolitik (IfS) und des Antaios-Verlags, oder Jürgen Elsässer, der Herausgeber des Compact-Magazins. „Neue Rechte“ dient als Sammelbezeichnung für die Theoretiker der extremen Rechten, für eine Intellektuellengruppe, die sich hauptsächlich auf das Gedankengut der Konservativen Revolution der Weimarer Republik stützt. Mit ihren Publikationen sind sie äußerst erfolgreich. Sie landen sie auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, treten medienwirksam bei Buchmessen in Frankfurt und Leipzig auf und gehören am Zeitungskiosk längst zum Standardrepertoire. Eine Verharmlosung der Gefahren, die von der „Neuen Rechten“ ausgehen, bleibt dabei nicht aus.

Diese zu beleuchten, soll ein Teil unseres Workshops sein. Denn bei genauerer Betrachtung wird offensichtlich, dass viel mehr hinter der „Neuen Rechten“ steckt – nämlich ein breites Netzwerk aus Stiftungen, Vereinen, Medien und Kampagnen. Und auch die AfD wird immer häufiger mit der „Neuen Rechten“ in Verbindung gebracht.

Was und wer steckt also hinter der Bezeichnung „Neue Rechte“? Wie ist sie organisiert und welche Ziele verfolgt sie? Welche Ideologie verbirgt sich dahinter? Sind diese neuen Rechten tatsächlich so neu? Und trifft die Formulierung „Neue Rechte“ das, was dahintersteckt? Auf diese und auf weitere Fragen werden wir in unserem Workshop eingehen und wollen gemeinsam mit euch darüber sprechen.

Die KollegInnen des Betrieblichen Beratungsteams trefft ihr außerdem am Info-Stand der Ver.di Jugend Nord.

betterplace.org

Betterplace ist Deutschlands größte gemeinnützige Online-Spendenplattform und sitzt in Berlin Kreuzberg. Seit der Gründung 2007 wurden über die Plattform mehr als 77 Millionen Euro an Tausende sozialer Projekte in über 180 Ländern gespendet.

betterplace.org zeigt sich solidarisch mit „Jamel rockt den Förster“ und freut sich, den Lohmeyers beim Fundraising zu helfen. Auf jamelrockt.betterplace.org kannst auch du den Einsatz der Lohmeyers finanziell unterstützen. Wir alle müssen Haltung zeigen gegen Nationalismus und Intoleranz. Jeden Tag.

Demokratiebahnhof Anklam

Infostand und Workshops
Der Demokratiebahnhof Anklam ist ein Jugend- und Kulturzentrum, das im Jahr 2014 von jungen Menschen gegründet wurde und seitdem ehrenamtlich organisiert wird. Neben den Angeboten des Jugendzentrums, wie dem offenen Jugendtreff, der Fahrradwerkstatt und dem Gemeinschaftsgarten, finden regelmäßig Kultur- und Informationsveranstaltungen im Anklamer Bahnhofsgebäude statt. Zum Jamel rockt den Förster bringen wir euch einen kleinen Teil des Angebotes mit!

Gemeinsam mit euch wollen wir am Samstag Textilien bedrucken – mit einer neuen Technik: Lavendeldruck. Bringt selbst Kleidung mit (am besten weiße!), wir haben aber auch was zum Mitnehmen für euch dabei. Wer’s kleiner mag, kann mit unserer Buttonmaschine eigene Buttons herstellen – Alles gegen Spende! Außerdem haben wir auch wieder unseren Zirkuskoffer im Gepäck, mit Jonglierbällen, Poys, Diabolos und vielem mehr. Wir freuen uns auf euch!

Evangelische Jugend Mecklenburg, Propstei Wismar

Jesus Christus war Jude. Die ersten Christen waren Griechen, Italiener, Araber und Perser. Heute gibt es Christen in den USA und Afrika, in Asien und Europa. Christ und gleichzeitig Rassist sein ist also ziemlich albern und geht gar nicht.

Jugendliche aus der Propstei Wismar/Kirchenregion Grevesmühlen bieten Euch chillige Sitzsäcke, antirassistische Henna-Tattoos, Infos und zwei Kicker.

Forstrock-Cocktail-Tresen

Auch in diesem Jahr ist unser Cocktail-Tresen wieder mit auf dem Forstrock dabei. Euch erwartet ein kulinarischer Gaumenschmaus in flüssiger Form. In diesem Jahr werden wir euch mit einem neuen Motto und mit neuen Cocktail-Köstlichkeiten überraschen. Wie genau das aussieht? Schaut es euch am besten selbst an! Soviel sei aber gesagt: Es wird urig gemütlich. Wir sehen uns auf dem diesjährigen Forstrock in Jamel.

Hainis – Spontantonliveliteratur

Der Anfang war ziemlich leicht. In einer Friedrichshainer WG um 2005 herum, saßen einige Exil–Mecklenburger und Exil-Erzgebirgler beieinander und regten sich furchtbar auf über eine steigende Präsenz öder Stadtteilszenezeitschriften, die unbedingt gar nichts Interessantes über die Schließung von Geschäften in ihrer Straße, blablabla und nicht mal richtige Gedichte zu schreiben hatten, uuuund – von, sagen wir mal, junggebliebenen Männern aus Prenzlberg-WGs mit: Basecaps! (Basecaps!!! mit über 30) hergestellt wurden.

Der Auftrag war klar: Nie wieder durfte die Kopfbedeckungsfrage von Prenzlbergboden ausgehen. Punkt. Eine Einweihungsparty stand bevor. Punkt. Was tun? (Lenin). Punkt.

Wir gründeten das saisonale Selbstbehauptungsmagazin hainis für Szenehüte (oder umgekehrt), die Party war ein Riesenerfolg und wir zeigten den Prä-Mark-Forster-Laschies mal, wie man mal richtig nichts Interessantes über die Schließung von Geschäften in seiner Straße, blablabla und Gedichte produziert. Uuuuund – wir haben das Genre des Szene-Hochglanz-Hauptbedeckungsmagazins entscheidend revolutioniert. Sagen viele.

Die Beschäftigung mit dem Zustand des Kopfes hat selbstverständlich Schattenseiten: Erfolg! Mehr Magazine, mehr Magazionäre, mehr geschlossene Geschäfte, bis hin zur Life-Performance, plötzlich war alles möglich.

Seitdem mögen sich unsere Lebensverhältnisse geändert haben; die Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel aber eher nicht; und so gibt es uns noch: mit einem unperiodischen Heftchen über den Zustand obenrum – und manchmal recht lebendig, wenn es darum geht klarzustellen, dass auch generell von deutschem Boden nie wieder Männer über 30 mit Basecap Magazine zur Kopfgesundheit herstellen dürfen.

Hochschule Wismar – Fakultät für Gestaltung

Infostand
Nach der erfolgreichen Premiere während des letzten Festivals präsentiert die Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar erneut das Dorf der Demokratie und Toleranz zu Jamel rockt den Förster 2019. Die eigens dafür entwickelten kleinen Häuser aus umweltfreundlicher Pappe und einer schnell auf- und abbaubaren Lattenkonstruktion bieten unterschiedlichen Anbietern Unterschlupf sowie die Möglichkeit sich gemeinsam auf dem Festival zu präsentieren.

Die Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar wird auch in diesem Jahr auf einem der Stände präsent sein, um mit Euch die Toleranz und Demokratie zu feiern. Nebenbei präsentieren wir unsere Studiengänge.

Wir freuen uns auf einen kleinen Plausch mit Euch an unserem Stand! Vorbeischauen lohnt sich!

IG Metall Jugend Lübeck Wismar

Workshop 1: „Aktiv im Betrieb für Demokratie und Vielfalt“

Der Betrieb ist ein Ort, in dem Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur, politischer und weltanschaulicher Einstellung aufeinandertreffen. Rechtsextreme Ansichten und Diskriminierung schlagen uns nicht nur in politischen Debatten oder bei Demonstrationen entgegen, sondern auch im Betrieb und in der Uni. Wie reagiert man in solchen Situationen? Lässt man sich auf Gespräche ein, und wenn ja, wie sollten diese geführt werden? Wo kann man Unterstützung bekommen?
In unserem Workshop wollen wir uns mit Handlungsmöglichkeiten, rechtlichen Rahmenbedingungen und Argumenten auseinandersetzen. Gemeinsam wollen wir uns über Erfahrungen austauschen und Gegenstrategien entwickeln, um uns gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus oder Behindertenfeindlichkeit am Arbeitsplatz aktiv einzusetzen.

Workshop 2: „Yoga gegen Nazis“
Sprache, Blicke, Bewegungen – wir kommunizieren mit unserer Umgebung, ob bewusst oder unbewusst, und das ständig. Wir geben Impulse und nehmen Impulse an und wünschen, oder erwarten sogar, verstanden zu werden. Doch in wie weit verstehen wir uns in jenen Momenten selbst? Können sich Situationen gut anfühlen, obwohl wir sie nicht verstehen, da sie außerhalb unserer Komfortzone liegen? Und was passiert mit unserer Wahrnehmung, sobald wir unseren gesamten Körper als Teil unseres Verstandes beurteilen?
Yoga verbindet Körper und Kopf und fördert die Kommunikation mit dir selbst. Es geht weniger darum, was du tust, sondern wie du es tust. Ausnahmslos jeder kann Yoga. Zuzuhören und deine eigenen inneren Impulse wahrzunehmen verändert unmittelbar auch diejenigen, die du nach außen trägst. Daher bietet die Kombination aus Gruppen- und Einzelübungen eine ganzheitliche Erfahrung des Spiels von Wechselwirkungen.

Die KollegInnen der IG Metall Jugend trefft ihr außerdem am Infostand der Ver.di Jugend Nord.

Kein Bock auf Nazis

Infostand
Kein Bock auf Nazis unterstützt, vernetzt und informiert seit 2006 Jugendliche zum Thema extreme Rechte, Rassismus und Neonaziszene. Unser ehrenamtliches Projekt wurde von der Berliner Band ZSK und dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz) gegründet.

Wir arbeiten komplett spendenfinanziert, unterstützt werden wir von Bands und Künstler*innen wie Die Toten Hosen, Bela B., Die Ärzte, Wir Sind Helden, Broilers, Madsen, Donots, Fettes Brot, Beatsteaks, Deichkind, Sportfreunde Stiller, Anti-Flag und vielen mehr. Mit Hilfe von Spenden haben wir in den vergangenen Jahren schon 250.000 kostenlose DVDs und mehr als eine Million Schülerzeitungen bundesweit verteilt. Konstant versorgen wir Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen, die sich gegen rechts engagieren, mit Infomaterial, Aufklebern und Tipps, was man tun kann.

Wir sind Ansprechpartner und geben jungen Menschen Starthilfe, um ihre Stimme gegen Rechtsruck und wachsende soziale Kälte zu erheben. Wir vernetzen, wir machen Mut, wir helfen aktiv zu werden. Gegen Neonazis und Rassismus.

Gemeinsam können wir etwas bewegen!

Partyprojekt ODYSSEE

Stammgäste des Forstrocks kennen das große bunte Chill-Outzelt: mit guter Musikanlage, Lasern, Lichtern und Glitzerkugel, mit jeder Menge an Informationen rund um das Thema Partydrogen, Führerschein & Drogen, Safer-Use-Aufklärung, Mischkonsum, Nachweiszeiten, Pillenwarnungen, Streckmittel in Kokain & XTC etc. und Give-Aways wie Ohrenstöpsel, Traubenzucker, Obst, Kondome, Safer-Snief-Röhrchen etc.

„PRO BLEIBERECHT M-V“

Jamel rockt den Förster in diesem Jahr am 27. Jahrestag des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen. PRO BLEIBERECHT mahnt und erinnert einmal im Monat vor dem Erstaufnahmelager Nostorf-Horst, dass die damals angegriffenen Asylsuchenden in ein Lager am Waldrand verfrachtet wurden – anstatt das rassistische Pogrom zu verhindern und die Rassist*innen in die Schranken zu weisen. In Horst werden bis heute Asylsuchende untergebracht, bis sie abgeschoben werden, weitestgehend isoliert von der Gesellschaft.

Am Infostand von PRO BLEIBERECHT könnt ihr euch dazu und zu anderen Themen Flyer und Broschüren abholen. PRO BLEIBERECHT informiert über die Rechte der Geflüchteten in MV, Aktionsideen zur Unterstützung und über Asylgesetzverschärfungen.
PRO BLEIBERECHT ist eine antirassitische Initiative, die MV-weit aktiv ist – schwerpunktmäßig in Rostock, Horst, Schwerin, Greifswald, Demmin und Rügen.

RAA Mecklenburg-Vorpommern e. V., Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg

Infostand und Workshop
Es gibt vielfältiges Infomaterial und die, aus dem letzten Jahr sehr beliebten, antirassistischen Ohrstöpsel. Außerdem wird ein Team eines Schule ohne Rassismus-Projekts (Verbundene Regionale Schule und Gymnasium „Tisa von der Schulenburg“) mit verschiedenen Aktionen, Informationen und u. a. einem Glücksrad-Quiz vor Ort sein.

Workshop „Zwischen Parlamenten, völkischen Siedlungsträumen, Kampfsport und Prepper-Netzwerken: Rechtsextremismus im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns“

Der Ort Jamel ist deutschlandweit bekannt worden und gilt vielen als Symbol für die versuchte Unterwanderung von Gemeinden durch rechtsextreme Akteur*innen. Doch diese Unterwanderungsstrategie ist nicht auf Jamel beschränkt. In mehreren Orten Mecklenburg-Vorpommerns versuchen Rechtsextreme das Gemeinwesen zu infiltrieren, zu dominieren und nach ihrem Sinne zu gestalten. In Zeiten des demografischen Wandels und dramatischer Abwanderung werben Neonazis seit Jahren intensiv für die gezielte Ansiedlung im nordöstlichsten Bundesland Deutschlands. Die rechtsextreme Szene steckt dabei in einem umfassenden Wandel und ist so vielfältig ausgeprägt wie noch nie. In diesem Workshop erklären wir, welche rechtsextreme Akteur*innen im Land aktiv sind und was hinter der „völkische Landnahme“ im ländlichen Raum steckt. Anschließend diskutieren wir mit den Teilnehmer*innen über Erfahrungen, Lösungswege und Umgangsstrategien.

RESPEKT! KEIN PLATZ FÜR RASSIMUS – Initiative

Antirassistisches Weltrekord-Banner zum Mitmachen

Die Respekt!-Initiative erstellt das längste antirassistische Banner mit den meisten Mitwirkenden, welches wir bereits zu den Guinness World Records angemeldet haben. Über 100 Meter haben wir bereits zusammen. Wir möchten Dich ganz herzlich dazu einladen, Teil unseres Mega-Projektes zu werden und selbst ein eigenes Banner zu gestalten, mit Deiner ganz persönlichen Botschaft gegen rechts oder auch für mehr Vielfalt, Solidarität und Liebe. Vielleicht wird es ja Dein Banner sein, dass das Rennen für uns alle entscheidet!

RESQSHIP e. V.

Alle kennen die beklemmende Situation der Flüchtlinge, die sich über das Mittelmeer versuchen in Sicherheit zu bringen. Tausende lassen dort ihr Leben, von der EU heute kaum noch beachtet. Auf der Flucht und aus Seenot gerettet zu werden ist ein Menschenrecht.
RESQSHIP e. V. wurde 2017 durch in vielen Rettungseinsätzen erfahrene Menschen verschiedener Berufsgruppen mit dem Ziel gegründet, schnellstmöglich ein zusätzliches Schiff im Rettungsgebiet an den Start zu bringen um die verbliebenen Schiffe zu entlasten und Fliehenden das Überleben zu sichern. RESQSHIP e. V. ist wie alle NGOs auf Spenden angewiesen. Spendenkonto: IBAN: DE18 4306 0967 2070 814500 | BIC: GENO DE M1 GLS | GLS Gemeinschaftsbank eG. Interessierte „MitmacherInnen“ sind herzlichst willkommen.

Rock gegen Rechts Stralsund e. V.

organisiert wieder das Festivalfrühstück am Samstag. Wer hart rockt soll auch gut essen. Deshalb macht Rock gegen Rechts Stralsund e.V. im Zeitraum zwischen 10.00-12.00 Uhr für euch Frühstück. Gegen eine Spende zwischen 2,00-1000,00 Euro könnt ihr euch den Teller mit Leckereien füllen. Kaffee und andere Frühstücksgetränke gibt es auch. Folgt dem Brötchen- und Kaffeeduft! Wer uns dennoch nicht finden kann, folgt den Schildern!

Schachcafé des Schachklubs Kaltenkirchen

Schach fasziniert uns seit unserer Kindheit, Festivals seit unserer Jugend. Diese Faszinationen möchten wir mit euch teilen, gemeinsam erleben und zelebrieren. Wir haben jede Menge klassisches Spielmaterial inklusive Uhren, Lego-Schach und zusätzlich weitere interessante Spiele, die gerne ausprobiert werden dürfen, dabei.
Unter dem Motto „Zug um Zug gegen Rassismus“ der Frauengroßmeisterin Melanie Lubbe (geb. Ohme) informieren wir euch außerdem mit verschiedenen Materialien über die Kampagne „Verein(t) gegen Rechtsextremismus“. Dazu gehören der Wegweiser für Vereine, der Handlungsempfehlungen gibt, wie mit rassistischen Vorfällen innerhalb des Vereinslebens umgegangen werden kann oder welche antirassistischen Inhalte in die Vereinssatzung aufgenommen werden können und der beliebte Flyer „Das sieht verboten aus“. Wenn ihr außerdem wissen wollt, was es mit einem weltoffenen Kühlschrank auf sich hat, findet ihr auch einige Materialien des Vereins „Aktion Zivilcourage“ bei uns im Schachcafé.
Wir sind uns sicher, dass es nicht nur auf und vor der Bühne heiß her gehen wird, sondern auch auf den Schachbrettern. Wir sind schließlich die Erfinder von „Action und Ruhe zu einer Einheit formen“. Keiner weiß so gut wie wir: Schach rockt!

Verbundene Regionale Schule und Gymnasium „Tisa von der Schulenburg“

Wir sind die Projektgruppe „Updater“ von der Kooperativen Gesamtschule Dorf Mecklenburg. Da unsere Schule ein besonderes musikalisches Profil hat, eröffnen wir mit einem gemischten Orchester der Klassen 8 – 12 erstmalig das Festival unserer Schulpaten Birgit und Horst Lohmeyer im Projekt „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“, unterstützt von “Demokratie leben“. Außerdem findet ihr uns und unser Glücksrad-Quiz am Stand der RAA Mecklenburg-Vorpommern e. V.

ver.di Jugend Nord

Infostand und Workshop „Lass mal über Musik reden“

Im Rahmen des Festivals „Jamel rockt den Förster“ wollen wir auch in diesem Jahr wieder einen Workshop rund um das Thema Musik für euch anbieten. Wir wollen gemeinsam die Frage diskutieren, warum Musik einen so hohen Stellenwert (nicht nur in der rechten Szene) hat und was Musik mit uns als Menschen machen kann. Gleichzeitig wollen wir aber auch darüber reden, was eigentlich unsere Erwartungen an Künstler*Innen sind und was es braucht, damit irgendwann wieder das Sprichwort gilt: „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder.“

WIR. Erfolg braucht Vielfalt

Die Initiative “WIR. Erfolg braucht Vielfalt” ist ein Landesbündnis, dass sich für die Stärkung von Demokratie und Toleranz in Mecklenburg-Vorpommern einsetzt. Dazu werden jährlich zahlreiche Aktionen und Demokratie-Veranstaltungen initiiert. Die Initiative unterstützt Projekte und Aktionen mit Hilfe des Spendenformats DEMOKRATIEAKTIE, durch die konkrete Aktionen und Projekte realisiert werden, so z. B. auch das Rockfestival “Jamel rockt den Förster”.
An unserem Info-Stand werden wir in diesem Jahr Materialien und Informationen aus unserem Arbeitsfeld anbieten, DEMOKRATIEAKTIEN “verkaufen” und neue Unterstützer werben, die sich mit ihrer Unterschrift dem Bündnis anschließen und Gesicht zeigen für ein freiheitliches weltoffenes Mecklenburg-Vorpommern.
Die Initiatoren und Unterstützer der Kampagne „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ werben nicht für eine bestimmte Partei, sondern stärken mit Aktionen und guten Argumenten die Demokratie.

Wir sagen Moin

Ein Moin geht um die Welt!

Wir schreiben den Spätsommer 2015. Tausende Geflüchtete stehen vor den Toren Europas, um Schutz zu suchen vor Verfolgung, Unterdrückung und Krieg! Während sich eine kleine, populistische Gruppe namens AfD im Fahrwasser von Pegida und Co. formiert, um Hass zu verbreiten, tut sich auf der anderen Seite eine Welle der Hilfsbereitschaft auf! Überall, an den Bahnhöfen von München bis Flensburg, kommen Menschen zusammen, um zu helfen!

Asyl ist keine milde Gabe, sondern eine Selbstverständlichkeit. Ein Menschenrecht. Politisch wie zivilgesellschaftlich! Die gleiche Message soll auch von Wir sagen Moin ausgehen! Es geht um den Kollektivgedanken, das gemeinsame Zeichen gegen Rechts!

Von überall auf der Welt wurden und werden Bilder von Menschen mit selbstgebastelten Moin-Schildern unter dem Hashtag #wirsagenMOIN in den sozialen Netzwerken postet. Egal, ob auf ein paar vom Baum gepflückte Blätter in Thailand geschrieben oder auf ein Stück Karton im Proberaum des Sängers Tom Klose!

Aus den Pappschildern werden irgendwann Sticker (250.000 bis jetzt! Ohne Witz!), aus den Stickern T-Shirts und Turnbeutel. Der Gedanke dahinter bleibt der gleiche. Der Gewinn fließt zu 100 Prozent in verschiedene Flüchtlingsprojekte. Beinahe täglich erreichen uns Bilder aus der ganzen Welt von Moin-Stickern an Laternenpfählen, Wänden und Mülleimern!

Moin ist ein kleines Wort mit viel Inhalt. Wir sagen Moin – das bist Du, das sind wir!

In Jamel haben wir außer schicken Shirts auch ein Glücksrad mit Moin-tastischen Gewinnen und eine sehr, sehr gute Ausstellung von Pro Asyl dabei! Ach ja, und eure eigenen Moin-Buttons könnt ihr bei uns auch machen.

 

Personen, die rechtsradikalen Organisationen oder der rechtsradikalen Szene angehören oder rechtsradikales Gedankengut propagieren, haben auf dem gesamten Festivalgelände keinen Zutritt!