Forstrock
Birgit und Horst Lohmeyer halten im Jahr 2012 Plakat und Flyer des Festivals vor die Kamera.

Historie

Im Jahre 2007 hieß es „Vorhang auf“ für das erste Jamel rockt den Förster-Festival auf dem Forsthof in Jamel. Was 2004 als kleines, feines Sommerfest für Freunde, Verwandte und Kollegen begann, entwickelte sich – beinahe zwangsläufig – zu einem ambitionierten kulturpolitischen Projekt.

Horst und Birgit Lohmeyer – er Musiker, sie Schriftstellerin – übernahmen 2004 den idyllisch am Waldrand gelegenen Forsthof im Wismarer Umland. Das kleine Dorf Jamel wurde in den darauf folgenden Jahren gezielt durch mehrere Neonazifamilien besiedelt. Die inzwischen überwiegend rechtsextreme Dorfbevölkerung hat Jamel zu trauriger Berühmtheit verholfen. Das Dorf tauchte bis 2007 ausschließlich mit negativen Schlagzeilen in der Öffentlichkeit auf.

Festivalplakat aus dem Jahr 2014.
Festivalplakat aus dem Jahr 2013.
Festivalplakat aus dem Jahr 2012.
Festivalplakat aus dem Jahr 2011.
Festivalplakat aus dem Jahr 2010.
Festivalplakat aus dem Jahr 2009
Festivalplakat aus dem Jahr 2008.
Festivalplakat aus dem Jahr 2007.

Dies sollte nicht so bleiben, beschlossen die beiden Lohmeyers und öffneten 2007 zum ersten Mal die Pforten ihres Forsthofes für Musikinteressierte. Das Open Air Festival unter dem Motto „Rockmusik für Demokratie und Toleranz“ versammelte Bands der regionalen und überregionalen Musikerszene auf der großen Waldbühne vor Publikum aus dem gesamten Landkreis.

Das ehrenamtlich organisierte, nicht-kommerzielle Festival lockt in jedem Jahr die Öffentlichkeit nach Jamel und dokumentiert, für was die VeranstalterInnen einstehen: „Mecklenburg bleibt bunt“.

Die Schirmherrinnen des Festivals:

Die Landtagspräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns Sylvia Bretschneider (†) war bis zu ihrem Tod in 2019 Schirmherrin.

Seit 2016 hat die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, die Schirmherrschaft übernommen.

Filme: